Eröffnung

Zahlreiche Sonderthemen, neue Produkte und Methoden

Die EuroMold 2007, Weltmesse für Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung findet bereits zum 14. statt und ist der Treffpunkt für Fachleute und Experten aus den verschiedenen Branchen, die in der EuroMold Prozesskette abgebildet werden. Auch dieses Jahr lockt die EuroMold mit zahlreichen Sonderthemen, setzt mit gelungenen Gemeinschaftsständen eigene Schwerpunkte und liefert durch die Vorstellung neuer Produkte, Methoden und Lösungsansätzen interessante Anregungen.

Mit ihrem einzigartigen Messekonzept „Vom Design über den Prototyp bis zur Serie“ ist die EuroMold nicht nur interessant für Aussteller aus dem deutschsprachigen Raum, sondern ist auch international viel beachtet und hoch geschätzt. In diesem Jahr hat die DEMAT GmbH, Veranstalter der Weltmesse EuroMold, die bereits hoch gesteckten Ziele erneut erreicht. Über 1600 Aussteller sind dieses Jahr auf der EuroMold, 66 Prozent aus dem Inland und 34 Prozent aus dem Ausland – das ist eine Bilanz, die sich mehr als sehen lassen kann. Auf der EuroMold herrscht internationales Flair! Aussteller aus 43 Ländern kommen nach Frankfurt: sie reisen aus China (21,3%), Italien (10,23%) und Indien (2,92%) an, aber auch aus Frankreich (4,02%), den USA (3,83%) und Russland (0,73%) – und viele von ihnen kommen nicht zum ersten Mal. Die Firma DEMAT ist zudem stolz darauf, dass die Akzeptanz im eigenen Land stetig steigt.

So konnte die Zahl der Aussteller aus Deutschland im Vergleich zum vergangenen Jahr noch einmal um fünf Prozent gesteigert werden.

Individuelle Probleme brauchen individuelle Lösungen!
Diese zu finden, macht der EuroMold Denkplatz (Halle 6.1, Stand E65) möglich. Aussteller und Besucher können hier eigene Themen veröffentlichen, Probleme schildern und zum Mitdenken einladen. Je nach Sachlage erarbeiten die kreativen Köpfe dann ein Konzept. Abschließend bekommen die Denker eine CD mit den Resultaten. Doch wer erfolgreich bleiben will, hört nicht auf mit dem Denken. Deswegen bekommt der Denker zusätzlich einen Zugangscode zur EuroMold-Community. In diesem Forum wird den bereits begonnenen Strategien der Feinschliff verpasst.

Das Mold + Die Center (Halle 6.0, Stand D122) zeigt, wie wichtig Perfektion vom ersten bis zum letzten Schritt eines Prozessablaufes ist. Die einzelnen Glieder der Prozesskette müssen wie Zahnräder ineinander greifen, damit ein qualitativ hochwertiges Produkt entstehen kann. Im Mold + Die Center zeigen ausgewählte Unternehmen mit hochautomatisierten Werkzeugen und Maschinen einen kompletten Produktionsablauf. Anhand der einzelnen Stationen lässt sich der innovative Gedanke des EuroMold-Konzepts „Vom Design über den Prototyp bis zur Serie“ Schritt für Schritt beobachten und im Detail erfassen. In der Mold + Die Produktstraße wird die

„Koralle“ gefertigt – ein personalisierter Ordnungshalter für den aufgeräumten Schreibtisch.

Ein weiteres Highlight auf der EuroMold 2007 ist die Plattform, die den Design-Talents (Halle 6.1, Stand E79) geboten wird. Für junge, kreative Köpfe, die sich auch abseits der ausgetretenen Pfade ihrer Branche bewegen wollen, ist die EuroMold ein Muss. Hier haben die Jung-Designer die Möglichkeit, zu zeigen, warum Deutschland als Ideenschmiede gilt und können mit erfolgreichen Unternehmen Kontakte knüpfen. Die EuroMold ist das Sprungbrett für Jung-Designer. Keine Umwege, sondern der direkte Draht zur Industrie – das bietet die EuroMold und ist damit eine einzigartige Chance für die Design-Talents, zusammen mit Unternehmen aus einer kreativen Idee ein Produkt für die Zukunft zu machen. Die Designer führen die EuroMold-Prozess-Kette an.
Die EuroMold, Weltmesse für Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung, führt darüber hinaus im Rahmen von careers4engineers (zwischen Halle 5.1 und 6.1) junge Ingenieure mit erfolgreichen Firmen zusammen. Am 7. und 8. Dezember können sich Studenten und Absolventen mit Branchenkennern zusammensetzen und sich über die Karrieremöglichkeiten in den Unternehmen informieren. Der Dialog zwischen den Absolventen und den erfahrenen Ingenieuren nutzt beiden Seiten immens. Zum einen den Unternehmen, weil sie engagierten Nachwuchs rekrutieren können und zum anderen den jungen Leuten, weil sie einen Einblick in die Branche bekommen, wertvolle Tipps erhalten und sich zugleich über die gestellten Anforderungen informieren können.

Die Zukunft ist jetzt!
Diesem Motto folgend gibt es auf der EuroMold zahlreiche Sonderthemen, die Trends setzen und abbilden, Impulse geben und zum Nachdenken und vielleicht auch Nachmachen anregen.

1.) Simulation (Halle 5.1, Stand A61)
Simulationssoftware und die zugehörigen Dienstleistungen dienen der Optimierung von Prozessen. Hier können zukunftsträchtige Ideen „erprobt“ werden. Kosten können durch die Simulation reduziert und Abläufe beschleunigt werden. Simulation schafft Planungssicherheit, weil Probleme im Vorfeld erkannt und gelöst werden können und nicht erst auftreten, wenn ein Unternehmen auf den reibungslosen Ablauf angewiesen ist. Da Simulationssoftware und Dienstleistungen auch Kosten generieren und es deswegen oft Berührungsängste gibt, setzt die Sonderschau Simulation genau hier an. Erfahrungen werden geschildert, Probleme diskutiert und Anwendungsmöglichkeiten skizziert – der Einstieg wird so deutlich erleichtert.
Im Rahmen der EuroMold gibt es zwei Mal am Tag einen Workshop, in dem interessierte Besucher Simulations-Software live testen können.

2.) Virtuelle Realität (Halle 5.1, Stand B145)
Erste Berührungspunkte mit der Simulation lassen sich beim Workshop Virtuelle Realität vertiefen. Hier werden Virtual Reality Hard- und Software im Niedrigpreissektor präsentiert, um speziell mittelständische Unternehmen von den Vorteilen der virtuellen Produkt-entwicklung zu überzeugen. Die virtuelle Realität macht es möglich, die Entstehung eines Produktes von der Idee bis zu dem Zeitpunkt, wo man es in Händen hält, zu planen und im Computer abzubilden.

Pressemitteilungen 2007 | 05.12.07